Ema

EMA

Pablo Larraín (Chile 2019)
Sie sind Nonkonformisten, der Choreograf Gastón und die Tänzerin Ema, aber mit ihrem letzten Tabubruch sind sie vielleicht einen Schritt zu weit gegangen: Sie haben den von ihnen adoptierten 5-jährigen Jungen nach einem Unfall wieder ins Waisenhaus zurückgegeben. Ema merkt, dass das keine für sie akzeptable Lösung ist, und beginnt einen Kampf, bei dem sie alles einsetzt: Intrigen, Flammenwerfer, Sexualität. Unterlegt vom fesselnden Rhythmus des Reggaeton - von Gastón verächtlich „Gefängnismusik“ genannt -, handelt Ema von der Rebellion gegen traditionelle familiäre Bindungen und ihrer Neuerfindung in ungewöhnlichen Konstellationen. (Barbara Schweizerhof)

 

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