Spielplan Festival

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KAWASAKI  MINORU
Japan  2008

Drehbuch Kawasaki Minoru

Kamera Suga Takashi

Schnitt Yafune Yosuke

Musik Fukuda Yasuhiko

Ausstattung Uchida Tetsuya

Special Effects Tokusatsu Laboratory Company

Darsteller
Kato Natsuki (Sumire), Kato Kazuki (Sanpei), Kurobe Susumu (General Kimura), Furuya Bin (General Narumi), Matsushita Akira, Fukumoto Hide, Watabe Matabe, Beat Takeshi

Produktion
Shochiku

Weltvertrieb
Shochiku
4-1-1 Tsukiji, Togeki Bldg. 13F, Chuo-Ku
104-8422 Tokyo, Japan
T +81 3 5550 1623
ibd@shochiku.co.jp

Koch Media
Lochhamer Straße 9
82152 Planegg/München, Deutschland
office@kochmedia.com

Verleih in Österreich
T +49 89 24 24 51 70


35mm/1:1,85/Farbe
OmeU
98  Minuten

Spielfilme


GIRARA NO GYAKUSHU: TOYA-KO SAMITTO KIKI IPPATSU
MONSTER X STRIKES BACK: ATTACK THE G8 SUMMIT

  
TELL A FRIEND


Girara, ein japanisches Gummimonster aus den 60er Jahren, ist zurück: Ausgerechnet als die G8-Staaten im Sommer 2008 ihren Gipfel im japanischen Toya-ko abhalten, stürzt das Monster an Bord einer chinesischen Marssonde auf die benachbarte Millionenstadt Sapporo. Eifrig macht es Stadt und Umgebung dem Erdboden gleich. Die anwesenden Staatschefs wollen fliehen, doch der US-Präsident muss seine Umfragewerte aufpolieren. In einer flammenden Rede wirbt er für den Kampf gegen das Monster. Jeder der beteiligten Staaten schickt daraufhin seine Geheimwaffe - doch gegen Girara kommen sie alle nicht an.

Politsatire à la Japan: Monster X strikes back: Attack the G8 summit heißt dieser kuriose Film des Japaners Kawasaki Minoru, in dem keine Nation, am wenigsten die eigene, vom Spott des Filmemachers verschont bleibt. So wenden dann die Italiener alte römische Kampftechniken gegen das Monster an, die Amerikaner passenderweise eine Operation «Brainwash», die Russen kaum überraschend radioaktives Polonium, die Deutschen klarerweise Gas, und ausgerechnet der Ex-Premier Japans schlägt den Einsatz von Atomwaffen vor. Man muss den Film gesehen haben, um zu begreifen, wie gut dieser gesammelte Unsinn funktioniert - und um zu bedauern, dass Derartiges nicht auch in Europa gemacht wird.
Ein großer Reiz des mit viel Liebe und Einfallsreichtum inszenierten Films liegt auch in seinen bewusst anachronistischen Effekten: Keine Digitaltricks erzeugen das Film-Monster, sondern die klassische «Rubber Suit»-Technik der Godzilla-Filme aus den 50er Jahren: ein Mann im Gummianzug. «Ich denke», so Kawasaki Minoru, «Monsterfilme sind eine von Japans traditionellsten Formen der Unterhaltung, genau wie Kabuki und Nô-Stücke.» Wie ernst er es meint, belegt ein weiterer Satz: «Die Wahrheit kann in sehr lächerlichen Dingen gefunden werden.»
(Rüdiger Suchsland)

KAWASAKI  MINORU
Geboren 1958 in Tokyo. Beginnt seine Karriere mit einer Reihe selbstfinanzierter Billigproduktionen und arbeitet als Fernsehregisseur. Macht sich in der Folge bald einen Namen als «japanischer Roger Corman». Filme (Auswahl): Iko the Earth Patrol Girl (1987), Calamari Wrestler (2004), Executive Koala (2005).

27.10.200923:00Gartenbaukino

30.10.200913:30Urania




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