Sommer 1987. James Brennan hat soeben das College abgeschlossen und freut sich auf die kommenden Monate. Sein größter Wunsch ist es, durch Europa zu streifen, und eigentlich stehen die Chancen dafür nicht schlecht. Doch plötzlich kommt alles anders: Die Eltern eröffnen ihm, dass sie den lang ersehnten Trip nicht zahlen können, und so bleibt James nichts anderes übrig, als einen Ferialjob anzutreten - ausgerechnet im lokalen Vergnügungspark in der Nähe von Pittsburgh. Statt deutschem Bier und französischen Mädchen erwarten ihn nun übergewichtige amerikanische Familien und nervige Kinder. Doch was sich für James als schlimmster Sommer seit Jahren abzeichnet, erweist sich bald als ungewöhnlicher Glücksfall.
Greg Mottola hat mit
Adventureland sein eigenes Drehbuch verfilmt, das ganz offensichtlich auf persönlichen Erfahrungen beruht: Tatsächlich arbeitete Mottola während seines Filmstudiums in New York in einem Vergnügungspark auf Long Island. Das ist nicht nur an den zahlreichen detaillierten Beobachtungen von vergnügungssüchtigen Erwachsenen und verwöhnten Kindern zu erkennen, sondern auch an all den einschlägigen Plätzen, über die Mottola bestens Bescheid weiß.
Seit seinem Erfolg mit
Superbad zählt Mottola zum festen Ensemble der sogenannten «Apatow Factory», und in dieser Werkstatt konnte er auch sein Talent für eine genaue und vor allem liebevolle Figurenzeichnung entwickeln: Diesmal ist es Jesse Eisenberg in der Rolle des jugendlichen Träumers, der vom Leben und der Liebe eingeholt wird, der nicht nur dem Namen des Parks eine zweite Bedeutung zukommen lässt, sondern auch Mottolas Film zum Abenteuer macht.
GREG
MOTTOLA
Geboren 1964. Filmstudium an der Columbia University in New York. Dreht 1989 seinen ersten Kurzfilm
Swingin' in the Painter's Room, 1996 entsteht sein mehrfach prämierter erster Langfilm
The Daytrippers. 2001 inszeniert er Episoden der von Judd Apatow produzierten TV-Serie
Undeclared und wird seither der «Apatow Factory» zugerechnet. 2007 ensteht sein zweiter Spielfilm
Superbad.