Spielplan Festival

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SEBASTIAN  SILVA
Chile  2009

Drehbuch Sebastian Silva, Pedro Peirano

Kamera Sergio Armstrong

Schnitt Danielle Fillios

Ton Roberto Espinoza, Ernesto Trujillo

Ausstattung Pablo Gonzalez

Kostüm Francisca Roman

Darsteller
Catalina Saavedra (Raquel), Mariana Loyola (Lucy), Claudia Celedón (Pilar), Alejandro Goic (Mundo), Andrea García-Huidobro (Camila)

Produktion
Forastero
Punto Guion Punto ProduccionesTiburon Filmes

Weltvertrieb
Shoreline Entertainment
1875 Century Park East, Suite 600Los Angeles, CA 90067, USA
T +1 310 551 2060
info@shorelineentertainment.com


35mm/1:1,85/Farbe
OmeU
97  Minuten

Spielfilme


LA NANA
THE MAID

  
TELL A FRIEND


Seit 23 Jahren arbeitet die Haushälterin Raquel im Dienst der Familie Valdes. Ausgestattet mit gewissen Privilegien, fühlt sie sich eigentlich ganz wohl im Glauben, zur Familie zu gehören. So sind ihre einzigen Kontakte zur Außenwelt kurze Telefonate mit ihrer Mutter. Doch ihre zunehmenden Auseinandersetzungen mit Camila, der ältesten Tochter des Arbeitgebers, vermitteln der Familie den Eindruck, dass sie überarbeitet sei. So werden weitere Dienstboten eingestellt, was dazu führt, dass sich Raquel aufgrund ihres Alters verdrängt fühlt und beginnt, die neuen Angestellten zu sabotieren, während sie sich andererseits zunehmend an ihre vermeintlich einzige Familie festklammert. Nur dem neuen, unkomplizierten Dienstmädchen Lucy gelingt es auf charmante Art und Weise, zu Raquel eine Beziehung aufzubauen.
In seinem bemerkenswerten zweiten Spielfilm erörtert der junge chilenische Regisseur Sebastian Silva ebenso scharfsinnig wie unvoreingenommen die in Lateinamerika weit verbreitete aristokratische Tradition von Leibeigenschaft. La nana widmet sich diesem komplexen Verhältnis und weiht seine Zuschauer in die Beziehung einer wohlmeinenden Familie und deren Dienstmagd ein - wie liebenswert auch immer das Wort gebraucht wird. Silva führt seine Handkamera wie ein Vergrößerungsglas und enthüllt damit Raquels Zerbrechlichkeit und Abhängigkeit - und die sozialen und persönlichen Konflikte, mit denen Raquel in ihrer verbissenen und doch liebenswürdigen Art zu kämpfen hat.

SEBASTIAN  SILVA
Geboren 1979 in Chile. Studiert Film und Animation in Montréal. Daneben arbeitet er auch als Musiker. Mit La vida me mata realisiert er 2007 sein viel beachtetes Spielfilmdebüt. La nana ist sein zweiter Langspielfilm.

25.10.200913:00Gartenbaukino

30.10.200916:00Urania




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