V’17: OCTOBER 19 – NOVEMBER 2, 2017

DOWN TO THE BONE

V' 04

DOWN TO THE BONE

Debra Granik
USA, 2004
Spielfilme, 104min, OF

DOWN TO THE BONE

Debra Granik
USA, 2004
Spielfilme, 104min, OF

Darsteller: 
Vera Farmiga
Irene
Hugh Dillon
Bob
Clint Jordan
Steve
Caridad de la Luz
Lucy
Jasper Moon Daniels
Ben
Taylor Foxhall
Jason
Drehbuch: 
Debra Granik
Richard Lieske
Ton: 
James Demer
Kamera: 
Michael McDonough
Schnitt: 
Malcolm Jamieson
Musik: 
Low
Slug
Jackie O Motherfucker
Tortoise
East River Pipe
Ausstattung: 
Mark White
Kostüm: 
Nancy Brous

Produktion: 
Down to the Bone Productions 55 East 11th Street, No. 11 New York, NY 10003, USA T 212 420 8797 arosellini@bway.net
Weltvertrieb: 
Frank Mannion/Swipe Films 79 Wardour Street London W19 6QB, Großbritannien T 207 851 8602 frank@swipefilms.com
Format: 
35 mm
Farbe

Die Unruhe, die Irene immer wieder befällt, die Fahrigkeit im Umgang mit ihren Kindern, die Wut gegen ihren Mann und die plötzlichen Ausbrüche alles im Leben der jungen Frau steht im Zeichen ihrer verheimlichten Kokainsucht, «a woman under the influence» auf der verzweifelten Suche nach Besänftigung. Mit Down to the Bone lieferten die Regisseurin Debra Granik und die Schauspielerin Vera Farmiga eine geradezu physische Tour de force durch die Drogenabhängigkeit, ein grandioses Porträt einer Frau zwischen Verzweiflung, Aufgabe und Hoffnung auf Erlösung, «haunted by the evil spirits of sister cocaine». Ein eiskalter Wintertag auf dem Parkplatz einer Kleinstadt im Norden des Staates New York. Ein Kuchen mit dem Bild der amerikanischen Fahne gleitet auf dem Förderband eines Lebensmittelgeschäfts vorbei. So beginnt Down to the Bone , ein gewöhnliches Drama in einer orientierungslosen Gesellschaft. Die Kamera versucht möglichst objektiv, das Leben von Irene einzufangen. Irene tut alles, um ihre beiden Söhne aufzuziehen, ihre Ehe aufrechtzuerhalten und ihre Kokainabhängigkeit zu verbergen. Sie rafft sich noch mal auf und beginnt eine Entziehungskur in der Hoffnung, ihren Mann dadurch zurückzugewinnen. Nach ihrer Rückkehr scheint sich aber die Distanz zwischen ihnen noch vergrößert zu haben, und Irene geht eine zerstörerische Beziehung zu einem ehemaligen Kokainsüchtigen ein. Ohne gefällige Moralisierung zeichnet Down to the Bone Figuren, die sich mit Schmerz und der eigenen Unzulänglichkeit herumschlagen müssen in diesem Niemandsland zwischen Schwarz und Weiß. (Filmfestival Locarno)

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