V’17: OCTOBER 19 – NOVEMBER 2, 2017

AUGENBLICK FREIHEIT

V' 08

EIN AUGENBLICK FREIHEIT

Arash T. Riahi
A/F/Türkei, 2008
Spielfilme, 110min, OmdU

EIN AUGENBLICK FREIHEIT

Arash T. Riahi
A/F/Türkei, 2008
Spielfilme, 110min, OmdU

Darsteller: 
Navid Akhavan
Ali
Pourya Mahyari
Merdad
Elika Bozorgi
Azy
Sina Saba
Arman
Payam Madjlessi
Hassan
Behi Djanati Ataï
Lale
Kamran Rad
Kian
Drehbuch: 
Arash T. Riahi
Ton: 
Mohsan Nasiri
Kamera: 
Michi Riebl
Schnitt: 
Karina Ressler
Musik: 
Karuan Marouf
Ausstattung: 
Christoph Kanter
Kostüm: 
Monika Buttinger

Produktion: 
Wega Film Haegelingasse 13, 1050 Wien T 1 98 25 742, office@wega-film.at mit Unterstützung von
Weltvertrieb: 
Les Films du Losange 22 ave Pierre 1er de Serbie, 75116 Paris T 144438710, info@filmsdulosange.fr
Verleih in Österreich: 
Filmladen Mariahilferstraße 58/7, 1070 Wien T 523 43 62 0, office@filmladen.at
Format: 
35 mm
Farbe

Ali und sein Freund Merdad möchten Alis Nichte und Neffen aus dem Iran in den Westen zu schmuggeln. Sie wollen die beiden Kinder nach Wien bringen, wo deren Eltern politisches Asyl gefunden haben. Nach einer lebensgefährlichen Wanderung über die schneebedeckten Berge landen sie endlich in der Türkei. Und auch das Ehepaar Lale und Hassan nimmt mit ihrem Sohn Kian diesen beschwerlichen Weg auf sich. Von einem betrügerischen Schlepper hinters Licht geführt, entgehen sie jedoch nur um Haaresbreite der Verhaftung. Zusammen mit anderen iranischen Flüchtlingen stranden sie schließlich in einem schäbigen Hotel in Ankara. Hier lernen sie zwei Freunde kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: den kurdischen Lebenskünstler und Optimisten Manu und den gebildeten und schwerblütigen politischen Aktivisten Abbas. Ankara, das bedeutet für die Flüchtlinge zunächst ein beglücktes Auskosten all der neuen, ungewohnten Freiheiten: keine lebensbedrohenden Schikanen bewaffneter Revolutionswächter, kein Schleierzwang, eine märchenhaft wirkende Freizügigkeit der Bekleidung und der Sitten, keine Angst, keine sichtbaren Zeichen der Repression. Für einen Augenblick scheint die Freiheit tatsächlich erreicht zu sein. Doch dann beginnt eine zermürbende Zeit des Wartens auf die Weiterreise, ein nicht enden wollendes Wechselbad aus Hoffnung und Enttäuschung. «Die Nähe von tragischen und humorvollen Elementen ist mir extrem wichtig. Ich betrachte Humor als Überlebensmotto, und wenn man sich in solchen Extremsituationen nicht wie diese Flüchtlinge ein Minimum davon bewahrt, kann man zerbrechen. Man hat ja sonst nicht viel, woran man sich halten kann.» (Arash T. Riahi)

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