V’16: OCTOBER 20 – NOVEMBER 2, 2016

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Adieu au langage (3D)

GOODBYE TO LANGUAGE (3D)
Jean-Luc Godard
 (
F
2014
)
© Viennale

Obwohl der alte Meister vom Genfer See schon weit über 80 Jahre zählt, wird er des Experimentierens und Erforschens nicht müde. So ist dieser Film Godards erste, lange Arbeit in 3D und während sich Hollywood frustriert von dieser Technik wieder abwendet, macht er noch einmal das Beste draus. Er spielt mit Raum, Farben, Schrift, Geräuschen und Sprachen in schwindelerregender Gleichzeitigkeit. Elemente einer Fiktion, Figurenkonstellationen, filmische Erzählung, alles geschieht in einer Art räumlicher Montage, in akustischer Verschiebung, zwischen Rausch und Klarheit. Was, fragt man sich bei diesem Wunderwerk, macht der Magier in seinem seltsamen Labor als nächstes?

Jean-Luc Godard
Geboren 1930 in Paris. Ethnologiestudium. Filmkritiker für die «Cahiers du cinéma», später Mitinitiator und einer der Hauptvertreter der Nouvelle Vague. Die Viennale widmet ihm 1998 eine Retrospektive, 2008 realisiert er für die Viennale den Trailer UNE CATASTROPHE. Filme (Auswahl): À BOUT DE SOUFFLE (1959), LE MÉPRIS (1963), PIERROT LE FOU (1965), SAUVE QUI PEUT (LA VIE) (1980), ELOGE DE L’AMOUR (Viennale 01), NOTRE MUSIQUE (Viennale 04), FILM SOCIALISME (Viennale 10). 

Die Viennale widmet Jean-Luc Godard das Programm «Cinq Fois Godard»