V’16: OCTOBER 20 – NOVEMBER 2, 2016

BILANZ DER VIENNALE 2016

Patti Smith, © Viennale | Alexander Tuma

Mit dem heutigen Tag und der Galavorführung des Films LA LA LAND geht die diesjährige Viennale erfolgreich zu Ende. Das Festival, das heuer um einen Spieltag kürzer war und zusätzlich auf die Frühschiene im Gartenbaukino verzichtete, hat damit um rund 8.000 Karten weniger anbieten können als im Vorjahr. Dennoch ist der Viennale 2016 mit 92.300 BesucherInnen im Vergleich zu 94.100 BesucherInnen im Jahr 2015 ein außergewöhnlich schöner Erfolg gelungen. Dem leichten Rückgang an Besucherzahlen steht eine deutliche Steigerung der Auslastung von 76,4% im Vorjahr auf 82,3% sowie eine höhere Anzahl an ausverkauften Vorstellungen gegenüber. Diese ist von 123 im vorigen Jahr auf aktuell 154 gestiegen. Zusammenfassend   lässt   sich   sagen,   dass   der   Viennale   2016   ein   großer   und   sehr   erfreulicher   Erfolg beschieden war und die Reduktion des Programms und Angebots nur unwesentlich zu Buche geschlagen hat.

„Das diesjährige Festival war für mich zu meinem 20jährigen Jubiläum ein ganz besonderes Geschenk. Ich weiß nicht, wem wir das verdanken, aber selten wurde eine Viennale sowohl vom Kinopublikum als auch von der internationalen Kritik durchgehend so positiv und teilweise begeistert angenommen“, so Viennale Direktor Hans Hurch.

Von den diesjährigen Sonderprogrammen war das Tribute an Peter Hutton eine äußerst positive Überraschung, ebenso das Mini-Tribute an Kenneth Lonergan. Großes Interesse galt auch der Retrospektive des österreichischen Filmarchivs zum Filmemigranten Robert Land. Zu den Highlights des diesjährigen Festivals zählte der Eröffnungsfilm MANCHESTER BY THE SEA in Anwesenheit des Regisseurs Kenneth Lonergan, die großen Gartenbaukino-Premieren einer Reihe von neuen österreichischen Filmen sowie der Besuch der amerikanischen Künstlerin Patti Smith, die dem Festival eine eigene Fotoausstellung gewidmet sowie ein großartiges Konzert im ausverkauften Gartenbaukino gegeben hat. Hervorzuheben ist bei der diesjährigen Viennale auch die außergewöhnlich hohe Anzahl an wichtigen internationalen Regisseuren, die beim Festival zu Gast waren, um hier ihre Arbeiten zu präsentieren, darunter Terence Davies, Luc Dardenne, Olivier Assayas, John Carpenter, Abel Ferrara, Albert Serra, Julien Temple, Betrand Bonello oder Cristi Puiu.

Die große, gemeinsam mit dem Filmmuseum veranstaltete Retrospektive EIN ZWEITES LEBEN – THEMA UND VARIATION IM FILM kommt, hochgerechnet auf die Gesamtlänge des Programms, auf etwa 5.400 BesucherInnen.

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