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ONDI  TIMONER
USA  2003

Drehbuch Ondi Timoner

Kamera Ondi Timoner, Vasco Lucas Nunes, David Timoner

Schnitt Ondi Timoner

Ton Greg Faust

Musik The Brian Jonestown Massacre, The Dandy Warhols

Stimme Courtney Taylor

Mit The Brian Jonestown Massacre (Anton Newcombe, Joel Gion, Matt Hollywood, Peter Hayes, Jeff Davies, Dean Taylor, Brad Artley) The Dandy Warhols (Courtney Taylor, Zia McCabe, Peter Holstrom, Eric Hedford, Brent DeBoer)


Produktion
Interloper Films
1622 Pepper Rd.
Pasadena, CA 91104, USA
T 1 626 797 0857

Weltvertrieb
Celluloid Dreams2 rue Turgot75009 Paris, FrankreichT 1 49 70 85 64info@celluloid-dreams.com


35 mm/1:1,33/Farbe
OF
110  Minuten

Dokumentarfilme
DIG!

   V'04
gezeigt im Rahmen der V'04


Über den Zeitraum von sieben Jahren hinweg folgte die Regisseurin Ondi Timoner dem aufregenden und abwechslungsreichen Parcours zweier wesensverwandter, aber grundverschiedener Musiker und Bandleader. Anton Newcombe von Brian Jonestown Massacre der eine, und Courtney Taylor von den Dandy Warhols der andere. DIG! ist das Dokument dieser unterschiedlichen Haltungen: des Widerstands gegen das vampyristische Musikbusiness und der berechnenden Anpassung.

Sollten Universitäten je ein Studium für Rock-Starruhm einführen, dann wäre DIG! ein Eckpfeiler des Lehrplans, denn der Film funktioniert sowohl als Gebrauchsanleitung als auch als ermahnende Erzählung. DIG! ist so etwas wie ein ausgebauter Kommentar zu diesem überschwänglichen, zynischen Song der Byrds, der mit den Worten beginnt: «So you wanna be a rock n roll star, well listen now, to what I say.»

Wie ihre Namen suggerieren, haben beide Bands in DIG! eine Vorliebe für schwerfällige Wortspiele und ironisieren die Popkultur der 1960er Jahre. The Massacre benannte sich nach dem Rolling Stones-Gitarristen und Märtyrer des Jahrzehnts, Brian Jones. Obgleich ein produktiver Songschreiber, der Dutzende Instrumente spielt und sich selbst als revolutionäre Figur sieht, besitzt Newcombe das traurige Talent, seine eigenen Karrierechancen zu sabotieren: Seine Ausflüge in den Drogenrausch, seine Paranoia-Anfälle sowie seine Angewohnheit, seine Bandmitglieder vor den Kopf zu stoßen und zuweilen physisch zu attackieren, sind für ihn kaum noch kontrollierbar, und ein tragisches Ende seiner Geschichte ist unabwendbar. (A. O. Scott)


ONDI  TIMONER
Theaterstudium an der Yale University. Realisiert zahlreiche Theater- und Videoprojekte, sowie 1994 die TV-Dokumentation The Nature of the Beast. Arbeitet als Regisseurin und Produzentin. Musikvideos u.a. für The Dandy Warhols, Dave Koz, Vanessa Carlton und The Vines.

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